Verhaltenstherapie

 

Die Verhaltenstherapie (VT) vertritt den Grundgedanken, dass alle Prozesse im Leben "erlernbar" sind. Schlussfolgernd ist auch unerwünschtes Verhalten "verlernbar" bzw. kann mit Hilfe von Belohnung, Verstärkerplänen und Konsequenzen in ein angemessenes, neues Verhalten umgewandelt werden.

 

 

Kennzeichen der Verhaltenstherapie:

 

  • Problemorientiert: VT setzt am aktuellen Problem an
  • Bedingungsorientiert: Interventionen orientieren sich an den auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen
  • Handlungsorientiert: nur aktives Handeln des Patienten führt zur Veränderung („Hilfe zur Selbsthilfe“)
  • Zielorientiert: Patient und Therapeut definieren Ziele

 

 

 

 

Was sollte zu einem Erstgespräch mitgebracht werden?

 

Zu einem Erstgespräch sollten beide Eltern bzw. näheren Bezugsperson

in Begleitung des Kindes/Jugendlichen erscheinen.

Dazu sollte folgendes mitgebracht werden:

 

• Krankenversichertenkarte

• Schulzeugnisse

 

 

 

 

Wie verläuft eine Verhaltenstherapie?

 

• 5 probatorische Sitzungen

     - Erstgespräch

     - emotionale Diagnostik

     - Leistungsdiagnostik (evtl. Teilleistungsdiagnostik),

     - Familiendiagnostik

     - Entwicklung eines Störungsmodells

 

• Therapieplanung

     - Kurzzeittherapie: 25 Stunden mit dem Kind/Jugendlichen/jungen Erwachsenen plus 6

     - Stunden mit den Eltern/ näheren Bezugspersonen

     - Langzeittherapie: 45 Stunden mit dem Kind/Jugendlichen/jungen Erwachsenen plus 11

     - Stunden mit den Eltern/ näheren Bezugspersonen

 

 

Die Therapietermine finden wöchentlich statt und haben eine Dauer von 50 Minuten.