Meine Lebensphilosophie

Die Basis meiner Lebensphilosophie besteht darin, dass die Grundlage der Erkrankungen, des Stresses und des Unwohlseins, unter denen wir Menschen leiden, unsere Anpassungsversuche an unsere Familie/ unser soziales Umfeld und dem sehr tiefen Gefühl dazugehören zu wollen, bilden. Diese Bedürfnisse/Wünsche sind so stark, dass wir unsere eigenen Gefühle unterdrücken und uns überwiegend so verhalten wie wir denken, was die anderen von uns erwarten, anstatt zu uns und unseren ureigenen Bedürfnissen und Gefühlen zu stehen. Aus Angst vor Einsamkeit und nicht dazu zu gehören, passen sich die Menschen ihrer Referenzgruppe an. Das führt folglich dazu, dass die eigenen Bedürfnisse nicht gelebt werden.

Um nun ganzheitlich zu gesunden ist es wichtig Körper, Geist und Seele als Einheit wahrzunehmen und die persönliche Lebensgestaltung darauf auszurichten.


Der Körper bildet unsere Lebensgrundlage. Ohne ihn ist kein Überleben möglich. Alle Dinge, die wir erleben, nehmen wir über unseren Körper wahr. Wir fühlen Freude, Schmerz, Lust, Entspannung, Leid und vieles mehr über unseren Körper. Die Kunst ein harmonisches und ganzheitlich gesundes Leben zu führen, besteht meiner Meinung nach darin, sich mit seiner Natur und darin impliziert, sich mit all seinen körperlichen Bedürfnissen auszusöhnen, und diese dann im nächsten Schritt dauerhaft freudig und genussvoll auszuleben. Je mehr diese Einheit hergestellt ist, desto mehr kann jeder einzelne die Weisheit seines Körpers als Quelle der eigenen/persönlichen Stärke wahrnehmen, erkennen und nutzen.

Die Seele steht stellvertretend für unsere Ursprungsgefühle. Sie verfolgt das Ziel, dass wir ein glückliches und erfülltes Leben führen und wir unsere Herzenswünsche wieder erkennen und zu ihnen zurückkehren. Denn das Herz, der zentrale Sammelpunkt unserer Liebe, will weder dass die eigenen Grenzen, noch die Grenzen der Mitmenschen, der Tiere und der Natur überschritten werden. Wann immer Sie willentlich sagen können, dass Ihre Entscheidung zum Wohle aller ist, auch falls Sie die Egobedürfnisse eines anderen verletzen, und keiner körperlich oder seelisch zu Schaden kommt, ist es eine Herzensentscheidung.
Die Seele sollte zuständig dafür sein, Entscheidungen zu treffen.

Der Geist, der stellvertretend für unser Denken steht, wird sehr stark von unserem Ego beeinflusst. Das Ego ist zunächst einmal der Verhandlungsführer im Umgang mit anderen Menschen. Er ist stets darum bemüht sich den Erwartungen unserer Referenzgruppe, Menschen die uns stark geprägt haben, anzupassen.
Obwohl die Seele, diejenige Instanz in uns ist, die dafür zuständig ist Entscheidungen zu treffen, hat sich leider das Ego aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen dazu hin entwickelt selbst Entscheidungen treffen zu wollen, womit es überfordert ist, weil das Ego nur Dinge begreifen und verstehen kann, die mit den 5 Sinnen erleb- und erfahrbar sind. Da es aber viel mehr auf der Welt gibt als wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen können, ist das Ego nicht in der Lage Entscheidungen zu treffen, da es nicht den Gesamtüberblick hat, den die Seele hat. Wenn nun z. B. Ihre Egobedürfnisse verletzt werden, bedeutet es, dass Sie sich verletzt fühlen, wenn ihre persönlichen Erwartungsanforderungen bzw. die Ihrer Referenzgruppe, nicht beachtet werden.
Sobald Sie aber lernen zwischen (wahren) Bedürfnissen und Strategien (wie bekomme ich meine Wünsche und Bedürfnisse von anderen erfüllt) zu unterscheiden und Sie aktiv Ihrer Seele und ihrem Körper die ausreichende Beachtung und Fürsorge schenken, die sie benötigen, werden Sie ein glückliches, erfolgreiches und zufriedenes Leben führen.

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